Arminiusforschung – Heinrich Kemper (MdL) wird neuer Vorsitzender
Auftrag: Eine Schlacht wird neu gesucht....
Am vergangenen Montag wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung der Vorstand der Arminiusforschung e.V. neu gewählt. An der Spitze des Vereines steht von nun an Heinrich Kemper, Landtagsabgeordneter der CDU. In seiner Antrittsrede machte Heinrich Kemper klar, dass die Arbeit der Vorgänger aktiv vorgesetzt werden würde.
Sein Vertreter wurde Frank Böning, bislang Beisitzer im Vorstand. Hans Janeczek aus Oerlinghausen übernimmt die Rolle des Schriftführers und Wolfgang Lippek, Gründer des Vereins in 2004, wird Kassierer. Zudem wurden als Beisitzer Ewald Ernst, Wigbert Gruss und Christian Hinder gewählt.
Im Rahmen einer für Mitglieder offenen Veranstaltung plant der Vorstand am 28.12.2006 eine Neuorganisation und –strukturierung seiner Geschäftsbereiche und Arbeitschwerpunkte im Vorfeld des Jahres 9. n.Chr.. Der Verein mobilisiert seit seiner Gründung die Fachwelt erfolgreich gegen die These „Varusschlacht in Kalkriese“. Eine weitere Aufgabe sieht der Verein in der eigenen Forschung im Großraum OWL.
Die Vertreter der Kalkriese-These bemühten sich bislang umsonst den Schlachtort der Germanen gegen die Römer als so genannte „Varusschlacht“ für sich zu interpretieren. Inzwischen rücken maßgebliche Fachwissenschaftler klar davon ab und warten auf wissenschaftliche Konsequenzen und Beweise aus Niedersachsen.